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Sie sitzt in ihrem Zimmer und hört Musik. Langsame, melancholische Musik. Sie greift nach den Zigaretten, legt sie dann wieder weg.
Sie denkt nach.
Will I always be here?, singt der Sänger.
Sie hasst es. Sie hasst es alles. Und je mehr sie darüber nachdenkt, umso mehr hasst sie es.
Sie denkt an die Menschen, die ihr wichtig sind.
Sie weiß, dass sie irgendwas ändern muss. An ihrem Leben, an ihrem Verhalten.
Sie wechselt die Musik. Noch langsamer, noch melancholischer.
Ihr ist kalt. Sie will nicht allein sein.
Sie schaut aus dem Fenster. Schaut sich den spärlich beleuchteten Weg vor ihrem Fenster an.
You're a tragedy, singt der Sänger.
Sie fühlt sich elend.
Sie ist sich der Monotonie ihres Lebens bewusst. Sie weiß, dass sie morgen aufstehen und die Dinge tun wird, die sie sonst immer tut. Dass sie am Abend ins Bett gehen, am nächsten Morgen wieder aufwachen und dasselbe tun wird.
Sie würde ihm in diesem Moment so gerne sagen, dass sie ihn liebt.
Er schläft schon.
Und es ist nicht nur so, dass sie ihn nicht wecken will.
Nein, sie weiß, dass sie es ihm jetzt nicht sagen könnte.
Weil es für sie immer noch bedeutet, Schwäche zu zeigen.
Obwohl sie weiß, dass es Unsinn ist, hält sie an ihren alten Prinzipien fest.
Und merkt, wie sie ihn langsam verliert. Und nicht nur ihn.

30.7.07 00:45
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Sofya / Website (31.7.07 17:55)
gefällt mir. was besonders gut wirkt sind die beiden kleinen einwürfe was gesungen wird. passt irgendwie.

lieben gruß

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