Startseite
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 


 

Webnews



http://myblog.de/melodram

Gratis bloggen bei
myblog.de





 

Ist das nicht erstaunlich?
Jetzt scheint wieder alles so perfekt.

Wir haben uns gestern gesehen. Und vorgestern auch.
Der Tag gestern war wunderschön.
Und plötzlich fühlt man sich wieder so verliebt.

So abhängig. So wie man nicht wieder sein wollte.

Nein, wirklich. Das war einer der wenigen Abende seit langem, die ich für zu kurz hielt. Ich hätte mir mehr Zeit gewünscht.

Und heute: Trancezustand. Aber guter Trancezustand.
Wenn man davon absieht, dass ich in einer Stunde fast drei Unfälle gebaut hätte, weil ich mich nicht aufs Autofahren konzentrieren konnte.
Immer wieder dieses Grinsen im Gesicht. Zufrieden.

Also alles in einem einem gelungener Abend.

3.8.07 17:15



Lange nichts mehr geschrieben.

Er ist im Urlaub. Bei seiner Familie. Wir schreiben uns jeden Tag. Und ich beginne, ihn schrecklich zu vermissen. Ich versuche, mich irgendwie zu beschäftigen. Fahre ziellos mit dem Auto in der Gegend rum, treffe mich mit Freunden, gehe ins Kino, renoviere ein wenig. Und ich habe Spaß dabei. Ich wünsche mir trotzdem, dass er da wäre.

10.8.07 09:58


Es gibt ziemlich viele Sachen, - Gedanken und Gefühle - die ich einfach nicht so formulieren kann, wie ich es will. Ich könnte so viel schreiben, so viel reden, aber ich kann es einfach nicht.
Es ist nicht so, dass es mir schlecht geht. Es fühlt sich einfach nur so an, als ob da nichts wäre. Und das ist wieder mal so unverständlich. Ich kann es einfach nicht so ausdrücken, wie ich es meine. Da ist nichts. Ich meine, durch dieses Sich-Nicht-Ausdrücken-Können, durch dieses Sich-Nicht-Mitteilen-Können fühlt es sich ich autoatisch so an, als gäbe es gar nichts, was ich sagen könnte. Es wäre ich vollkommen emotionslos. Als wäre mir alles vollkommen egal. Alles, meine Beziehung, meine Zukunft. Und vielleicht ist es sogar so. Es ist mir egal, wie oft wir uns sehen. Es ist mir egal, wie es ihm geht. Es ist mir egal, wenn wir tagelang nichts voneinander hören. Es ist mir egal, wie es weitergeht. Wenn es vorbei ist, dann ist es halt vorbei. Es wäre schwer, ja, aber ich würde damit zurechtkommen. Unabhängigkeit ist gut, ja. Aber nicht in dieser Form. Nicht so, dass der andere einem eigentlich ziemlich egal ist.
Aber ist mir das alles wirklich egal?
Nein.

11.8.07 22:59


Fried

Erich Fried ist einfach wunderbar.

Aufhebung

Sein Unglück
ausatmen können

tief ausatmen
so daß man wieder
einatmen kann

Und vielleicht auch sein Unglück
sagen können
in Worten
in wirklichen Worten
die zusammenhängen
und Sinn haben
und die man selbst noch
verstehen kann
und die vielleicht sogar
irgendwer sonst versteht
oder verstehen könnte

Und weinen können

Das wäre schon
fast wieder
Glück

Erich Fried

Nur ein kleiner Auszug. Und die Gedichte sind alle so wunderbar.
Melancholisch.

 

11.8.07 23:20





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung