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Und wieder mal..

Ja, ich denke, es ist wieder mal an der Zeit, einen neuen Blog aufzumachen. Alte Blogs mit einem Passwort versehen, fest davon überzeugt, neu anzufangen. Ja, mit einem neuen Lebensabschnitt kommt ein neuer Blog. Sinnlos? Ja.
Aber man sollte sich daran gewöhnt haben, dass viele meiner Handlungen wenig Sinn ergeben.
Ich weiß nicht, wie lange dieser Blog existieren wird und wie oft, wie lange und ob ich ihn überhaupt länger weiterführen werde. Mal schaun.

Naja, das wollte ich nur loswerden. Jetzt gehts los.

13.7.07 14:58


Emotionsgeladen

Some things you lose
and some things you just give away


Hier sitzt ich nun und fühle mich so extrem klischéehaft.
Was ist aus mir geworden?
Ich verbringe meine Zeit auf dem Sofa, um mich herum Nutellabrote, Kekse oder irgendetwas anderes Ungesundes und ich lese die typischsten Frauenbücher, die man sich vorstellen kann. Dabei schaffe ich es, mich innerhalb von einer halben Stunde durch etliche Lachanfälle, Heulkrämpfe und melancholisch-kitschige Seufzanfälle zu kämpfen. Und zwischendurch lackiere ich mir die Nägel.
Fange an selbst unglücklich zu werden, fange an nachzudenken.
Fange an zu begreifen, dass nichts so läuft, wie in schönen Büchern.

Dann kommt wieder das Verlangen auf, geliebt zu werden.
Zu spüren, dass man wirklich in einer Beziehung ist. Dass das was Besonderes ist. Denn mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt, ihn tagelang nicht zu sehen, nichts von ihm zu hören. Habe mich daran gewöhnt, so zu tun, als wäre alles in bester Ordnung. Habe mich daran gewöhnt, alleine zu sein. Habe mich daran gewöhnt, immer wieder daran zu denken, dass ich ihm möglicherweise einfach zu langweilig, zu eigenständig, zu normal geworden bin. Dabei hat alles so schön angefangen. Und es ist noch gar nicht so lange her. Wie kann sowas nach ein paar Monaten schon wieder kaputt gehen?
Ich weiß ganz genau, dass ich ihn heute, sowie das ganze Wochenende, wahrscheinlich auch die halbe nächste Woche nicht sehen werde. Und ich weiß, dass es ihm nicht viel ausmacht. Und das Traurige daran ist: Mir auch nicht. Und doch lässt es mich nicht vollkommen kalt.
Ich möchte Zeit mit ihm verbringen, schöne Stunden. Was erleben. Etwas, woran wir uns später gemeinsam erinnern können. Ich möchte kitschige Liebeslieder hören können und 'Wie wahr' anstatt 'Schön wär's' denken. Ich möchte einfach, dass er mich in den Arm nimmt und 'Ich liebe dich sagt'. Ich bin erwachsen und benehme mich wie eine Pubertierende. Schrecklich.
Und nun?

Nun werde ich mich hinlegen und schlafen. Um nicht nachdenken zu müssen und um nicht vor Langeweile sterben zu müssen. Und heute Abend werde ich mit den Mädels feiern gehen und wir werden auf alle Männer der Welt scheißen und unseren Spaß haben.
Oder ich gehe mit meiner besten Freundin in ne Kneipe, klage ihr mein Leid, knall mir die Birne zu, komme irgendwann mitten in der Nacht nach Hause und gehe dann morgen um 9 Uhr morgens arbeiten.

 Yeah -.-

13.7.07 15:28


Egal

Es ist so, wie ich gesagt habe. Nur nicht schlimm.
Niemand hat sich gemeldet, ich mich auch nicht. Und das wird sich wahrscheinlich so bald nicht ändern.

Den halben Tag geschlafen. Kopfschmerzen, Halsschmerzen. Allgemeines Unwohlsein.

Ich will dieses Gefühl nicht zulassen. Nicht dieses Sich-so-allein-fühlen. Ich will es wirklich nicht. Und doch kommen diese Phasen immer wieder und ich kann es nicht einfach abschalten. Und momentan ist es wieder soweit. Ich fühle mich allein. Und anstatt mich vielleicht selbst mal zu melden und darüber zu reden, meld ich mich mal wieder lediglich bei anderen Freunden. Natürlich, Ablenkung ist gut. Aber ich kann mich nicht ablenken. Und ich kann auch nicht darüber reden.
Mal schauen, wie sich das alles entwickelt. Ich hoffe, dass sich spätestens Mittwoch was klären lässt. Oder vielleicht sogar heute Abend. (bitte...)

 

15.7.07 16:56


Ich hasse mich ich hasse mich ich hasse mich

Ich habe mich wieder gemeldet. Und jetzt sitz ich hier und warte sehnsüchtig auf eine antwort. Ich bin so dumm.

Wieso muss ich mich wieder melden?
Wieso immer ich?

Ich habe Angst vor der Antwort..:/

16.7.07 23:31


Hmm

Wow, er spricht über seine Gefühle.
Wow, er redet überhaupt mal wieder mit mir.

Ihm geht es scheiße wegen uns? HA!
Und was macht er? Er macht mir Vorwürfe! MIR!

Ich soll mich ändern? ICH?
Arschloch.

Und dann sagt er so Sachen, die mich wissen lassen, dass ich ihm wichtig bin. Und merke, wie wichtig er mir ist. Und ich möchte einfach bei ihm sein. Und ich weiß, dass es jetzt in diesem Moment wunderschön wäre, bei ihm zu sein.

19.7.07 14:29


Meine Freunde sagen: Bist du dir überhaupt sicher, dass du eine Beziehung willst?

Mein Freund sagt: Bin ich dir noch wichtig?

Ich sage: Solange er es nicht erfährt...

Mein Gewissen sagt: Es ist nicht fair ihm gegenüber.. Na und?!

Aber vielleicht wird es jetzt besser. Ich habe ja versprochen, dass ich mich ändern werde. Und deswegen werde ich ihm jetzt schreiben..

22.7.07 14:23


Gespräch

Gestern. Filmreife Szene.

Sie sitzen am Küchentisch. Dämmerlicht. Es ist dunkel draußen, es regnet und stürmt. Sie sitzen sich gegenüber und unterhalten sich leise. Er fragt sie, was mit ihr los ist. Sie weiß, dass sie es ihm jetzt sagen muss. Stottert, schluckt und sagt es ihm mit zittriger Stimme. Spielt dabei mit ihrer Tasse rum. Ihre Hände zittern. Er muss auch schlucken, kann nicht mehr richtig sprechen. Seine Stimme ist bedrückt, er spricht heiser, kaum hörbar. Seine Stimme zittert auch.
Sie haben sich ausgesprochen, sie ist froh, dass sie es endlich gesagt hat. Obwohl sie weiß, dass es noch so viel mehr zu sagen gäbe.
Stille.
Er steht auf. Sagt, dass er noch telefonieren muss.
Sie hat das Gefühl, gleich losheulen zu müssen. Sie geht nach oben und holt ihre Sachen. Sagt, dass sie jetzt geht.
Er sagt, dass er sie noch zur Bahn begleitet.
Sie gehen die Straße lang, sie ist kaum beleuchtet. Ihr ist kalt. Er gibt ihr seine Jacke.
Sie raucht. Seine Jacke ist warm.
Sie warten auf die Bahn. Er fragt sie, ob sie jetzt schlechte Laune hat. Nein, eigentlich nicht, sagt sie. Ich würde es verstehen, sagt er.
Sie lächelt.
Er hält sie fest.
Die Bahn kommt. Sie gibt ihm seine Jacke wieder.
Sie küssen sich zum Abschied. Sie will ihn nicht loslassen. Sie steigt ein.
Die Bahn fährt ab. Sie ist verwirrt. Sie ist froh. Sie ist traurig.
Sie fährt in die Stadt.

25.7.07 11:04


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