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Ist das nicht erstaunlich?
Jetzt scheint wieder alles so perfekt.

Wir haben uns gestern gesehen. Und vorgestern auch.
Der Tag gestern war wunderschön.
Und plötzlich fühlt man sich wieder so verliebt.

So abhängig. So wie man nicht wieder sein wollte.

Nein, wirklich. Das war einer der wenigen Abende seit langem, die ich für zu kurz hielt. Ich hätte mir mehr Zeit gewünscht.

Und heute: Trancezustand. Aber guter Trancezustand.
Wenn man davon absieht, dass ich in einer Stunde fast drei Unfälle gebaut hätte, weil ich mich nicht aufs Autofahren konzentrieren konnte.
Immer wieder dieses Grinsen im Gesicht. Zufrieden.

Also alles in einem einem gelungener Abend.

3.8.07 17:15


Sie sitzt in ihrem Zimmer und hört Musik. Langsame, melancholische Musik. Sie greift nach den Zigaretten, legt sie dann wieder weg.
Sie denkt nach.
Will I always be here?, singt der Sänger.
Sie hasst es. Sie hasst es alles. Und je mehr sie darüber nachdenkt, umso mehr hasst sie es.
Sie denkt an die Menschen, die ihr wichtig sind.
Sie weiß, dass sie irgendwas ändern muss. An ihrem Leben, an ihrem Verhalten.
Sie wechselt die Musik. Noch langsamer, noch melancholischer.
Ihr ist kalt. Sie will nicht allein sein.
Sie schaut aus dem Fenster. Schaut sich den spärlich beleuchteten Weg vor ihrem Fenster an.
You're a tragedy, singt der Sänger.
Sie fühlt sich elend.
Sie ist sich der Monotonie ihres Lebens bewusst. Sie weiß, dass sie morgen aufstehen und die Dinge tun wird, die sie sonst immer tut. Dass sie am Abend ins Bett gehen, am nächsten Morgen wieder aufwachen und dasselbe tun wird.
Sie würde ihm in diesem Moment so gerne sagen, dass sie ihn liebt.
Er schläft schon.
Und es ist nicht nur so, dass sie ihn nicht wecken will.
Nein, sie weiß, dass sie es ihm jetzt nicht sagen könnte.
Weil es für sie immer noch bedeutet, Schwäche zu zeigen.
Obwohl sie weiß, dass es Unsinn ist, hält sie an ihren alten Prinzipien fest.
Und merkt, wie sie ihn langsam verliert. Und nicht nur ihn.

30.7.07 00:45


Ich bin eine dreiste kleine Lügnerin.
Ich bin schwach und ignorant.

Warum macht man trotzdem mit einer Sache weiter, obwohl man weiß, dass sie schädlich für einen selbst ist und absolut keine Vorteile mit sich bringt?

Versteh einer die Menschheit..

30.7.07 00:20


Oder doch?

Eine Frage, die nicht mehr aus dem Kopf geht.
Warum ist diese Traurigkeit, diese umhüllende Leere wieder da?
Es ist doch nichts passiert. Es ist alles gut.
Oder?

Ich weiß, dass das nur eine Phase ist. Ich weiß, dass das spätestens heute Abend wieder weg sein wird. Aber..

Aber es tut weh.

Aber...

Aber es ist irgendwie doch wunderschön. Dieses Gefühl von Traurigkeit, von Melancholie, von 'Ich schließe ab mit meinem alten Leben'

Ja, ich will abschließen. Abschließen mit der ganzen verdammten Vergangenheit, mit dem ganzen Scheiß, der mich bis heute verfolgt, mit den ganzen Lügen und Gedanken.

Ja, ich will ein neues Leben. Und ich weiß, dass ich schon sehr viel getan habe, um in dieses neue Leben zu starten. Ich kann jetzt schon unglaublich stolz auf mich sein. Aber das reicht nicht. Ich muss weitermachen, alles schaffen.

Ich weiß, dass es nicht geht.
Ich weiß, dass das ein weiterer Wunschtraum von Glück ist.
Doch ich weiß auch, dass dies der richtige Zeitpunkt ist.

Vielleicht werden die nächsten Wochen schrecklich sein, weil ich kämpfen werde. Vielleicht wird sich auch nichts ändern, weil ich nicht stark genug war, um zu kämpfen. Vielleicht werden sie auch wunderbar sein, weil ich kämpfen und merken werde, dass ich stark genug bin.

29.7.07 17:05


Gespräch

Gestern. Filmreife Szene.

Sie sitzen am Küchentisch. Dämmerlicht. Es ist dunkel draußen, es regnet und stürmt. Sie sitzen sich gegenüber und unterhalten sich leise. Er fragt sie, was mit ihr los ist. Sie weiß, dass sie es ihm jetzt sagen muss. Stottert, schluckt und sagt es ihm mit zittriger Stimme. Spielt dabei mit ihrer Tasse rum. Ihre Hände zittern. Er muss auch schlucken, kann nicht mehr richtig sprechen. Seine Stimme ist bedrückt, er spricht heiser, kaum hörbar. Seine Stimme zittert auch.
Sie haben sich ausgesprochen, sie ist froh, dass sie es endlich gesagt hat. Obwohl sie weiß, dass es noch so viel mehr zu sagen gäbe.
Stille.
Er steht auf. Sagt, dass er noch telefonieren muss.
Sie hat das Gefühl, gleich losheulen zu müssen. Sie geht nach oben und holt ihre Sachen. Sagt, dass sie jetzt geht.
Er sagt, dass er sie noch zur Bahn begleitet.
Sie gehen die Straße lang, sie ist kaum beleuchtet. Ihr ist kalt. Er gibt ihr seine Jacke.
Sie raucht. Seine Jacke ist warm.
Sie warten auf die Bahn. Er fragt sie, ob sie jetzt schlechte Laune hat. Nein, eigentlich nicht, sagt sie. Ich würde es verstehen, sagt er.
Sie lächelt.
Er hält sie fest.
Die Bahn kommt. Sie gibt ihm seine Jacke wieder.
Sie küssen sich zum Abschied. Sie will ihn nicht loslassen. Sie steigt ein.
Die Bahn fährt ab. Sie ist verwirrt. Sie ist froh. Sie ist traurig.
Sie fährt in die Stadt.

25.7.07 11:04


Meine Freunde sagen: Bist du dir überhaupt sicher, dass du eine Beziehung willst?

Mein Freund sagt: Bin ich dir noch wichtig?

Ich sage: Solange er es nicht erfährt...

Mein Gewissen sagt: Es ist nicht fair ihm gegenüber.. Na und?!

Aber vielleicht wird es jetzt besser. Ich habe ja versprochen, dass ich mich ändern werde. Und deswegen werde ich ihm jetzt schreiben..

22.7.07 14:23


Hmm

Wow, er spricht über seine Gefühle.
Wow, er redet überhaupt mal wieder mit mir.

Ihm geht es scheiße wegen uns? HA!
Und was macht er? Er macht mir Vorwürfe! MIR!

Ich soll mich ändern? ICH?
Arschloch.

Und dann sagt er so Sachen, die mich wissen lassen, dass ich ihm wichtig bin. Und merke, wie wichtig er mir ist. Und ich möchte einfach bei ihm sein. Und ich weiß, dass es jetzt in diesem Moment wunderschön wäre, bei ihm zu sein.

19.7.07 14:29


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